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Zeitschrift für Risk, Fraud & Compliance (ZCG)


Leitung und Überwachung in Übernehmen

Die Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG) - Leitung und Überwachung in der Unternehmens- und Prüfungspraxis - adressiert als deutschsprachige Fachzeitschrift konsequent und direkt alle Corporate Governance-Organe der Unternehmen und deren Wirtschaftsprüfer.

Als zentrales Fachorgan im deutschsprachigen Raum für Fachbeiträge und Berichte zur Corporate Governance zeigt die ZCG Standards guter Unternehmensführung auf und verhilft der Wirtschaftsprüfung zu einer zielführenden Prüfungspraxis.

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Im Überblick

Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG)

  • Integrierte Berichterstattung: Externe Auswirkung

    Die Rechnungslegung befindet sich in einem Veränderungsprozess hin zu einer differenzierteren Darstellung der unternehmerischen Wertschöpfung. So fordert die ab dem Geschäftsjahr 2017 geltende CSR-Richtlinie von bestimmten Unternehmen des öffentlichen Interesses eine Ausweitung der qualitativen Rechnungslegung innerhalb einer nichtfinanziellen (Konzern-)Erklärung, obwohl bereits seit gut zehn Jahren Informationen zu nichtfinanziellen Leistungsindikatoren auch im (Konzern-)Lagebericht verpflichtend sind. Ein zentrales Konzept zur praktischen Umsetzung dieser Entwicklung ist das Integrated Reporting, welches eine ausgewogene Darstellung der relevanten ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte des Unternehmens anstrebt.

  • Integrierte Berichterstattung: Erheblichen Aufwand

    Die steigenden Anforderungen an die Rechnungslegung und die Ausweitung der Berichtspflichten durch die Umsetzung der CSR-Richtlinie in deutsches Recht lassen vermuten, dass der Unternehmensberichterstattung abermals ein großer Wandel bevor steht. Mit der Verabschiedung werden deutsche Unternehmen im kommenden Berichtsjahr erstmals verpflichtet, u. a. über Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange zu berichten. Durch die Einführung der sog. nicht-finanziellen Erklärung wird die Frage aufgeworfen, wie nicht-finanzielle Leistungsindikatoren zukünftig noch besser in Berichtsformaten Einzug erhalten sollen.


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Die Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG) liefert das nötige Know-how für Leitung und Überwachung in der Unternehmens- und Prüfungspraxis
Sie bündelt unter höchsten Qualitätsansprüchen für die Corporate Governance-Organe und die auf sie gerichtete Wirtschaftsprüfung alle relevanten Sachverhalte und Entwicklungen


Das interdisziplinäre Konzept der ZCG vermittelt Erkenntnisse sowie Hilfestellungen für Standards guter Unternehmensführung für die Bereiche Management, Recht, Wirtschaftsprüfung und Rechnungslegung in vier klar strukturierten Rubriken.

ZCG bietet
>> "die" Standards und zielführende Hilfestellungen für eine gute Unternehmensführung und effektive Prüfungspraxis
>> sorgfältig recherchierte und geprüfte Fachbeiträge
>> Checklisten, Übersichten und nachrichtliche Mitteilungen
>> die zentrale Rechtsprechung und einen informativern Serviceteil

Der Preis für ein ZCG-Jahresabonnement (6 Hefte, ca. 48 Seiten) beträgt 168,00 Euro (inkl. 7 % MwSt., zzgl. Versandkosten - Inland: 9,89 Euro); ISSN 1862-8702

Vorzugspreis bei gleichzeitigem Bezug der Zeitschrift Risk, Fraud & Compliance (ZRFC) 141,00 Euro (inkl. 7 % MwSt., zzgl. Versandkosten - Inland: 9,89 Euro)

Einzelheftpreis: 32,90 Euro (inkl. 7 % MwSt., zzgl. Versandkosten)

Bestellung aus dem Ausland: auf Anfrage

Erscheinungsweise: (Anfang Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember)

Zeitschrift für Corporate Governance - Leitung und Überwachung in der Unternehmens- und Prüfungspraxis

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Zeitschrift für Corporate Governance - Inhalte


10.08.17 - Gesetzlicher Kontext und gesellschaftliche Notwendigkeit zur integrierten Berichterstattung

10.08.17 - Hemmnisse der integrierten Berichterstattung: Warum entscheiden sich Unternehmen gegen die Umsetzung?

09.08.17 - Prüfung der Kapitalflussrechnung - Anforderungen in nationaler und internationaler Sicht

09.08.17 - Compliance mit dem DCGK – Warum entsprechen Unternehmen? (Teil A)

09.08.17 - Struktur des Aufsichtsrats und Einfluss auf den Unternehmenserfolg

09.08.17 - Ökologische und soziale Innovationen als unternehmerische Chance: Praxisansätze

08.08.17 - Kulturfragen am Kapitalmarkt - Lehren aus jüngeren Praxisfällen

23.03.17 - Aktuelle Rechtsprechung zur Corporate Governance

23.03.17 - Quartalsberichterstattung unter dem Eindruck neuer Vorgaben

23.03.17 - Das Integrated Reporting und seine Implikationen für das Controlling

23.03.17 - Zur Prüfung nichtfinanzieller Informationen im Lagebericht

22.03.17 - Aufbau und Ablauf des Risikomanagements – Teil A

22.03.17 - Implementierungsthesen zum Integrated Reporting

22.03.17 - Interne Auswirkungen einer integrierten Berichterstattung

02.02.17 - Sustainable Corporate Governance: Zum Sustainability Reporting de lege ferenda

02.02.17 - Die Umsetzung der CSR-Richtlinie in Deutschland -Aktueller Stand des Gesetzgebungsverfahrens im Kurzüberblick

02.02.17 - Ziele für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats

01.02.17 - Die neue EU-Richtlinie zu Geschäftsgeheimnissen

01.02.17 - Geschäftsmodelländerungen aufgrund Digitalisierung und Vernetzung

01.02.17 - Cyber-Kriminalität als finanzwirtschaftliches Risiko: Eine auf Praxisstudien gestützte Skizze zur Ausrichtung der Corporate Governance-Forschung

01.02.17 - Eine Bestandsaufnahme der Corporate Governance in der Ersten Fußballbundesliga

10.10.16 - Unternehmenssteuerung 4.0 – Digitalisierung im Reporting

07.10.16 - 10 Jahre Transparenz in der Aufsichtsratsvergütung deutscher Prime-Standard-Unternehmen

07.10.16 - Nationale Corporate-Governance-Kodizes im Vergleich

07.10.16 - Informationssicherheit als zunehmend wichtigere Managementaufgabe

07.10.16 - Mehrfachmandatsträger im Board of Directors

01.08.16 - Neue Anforderungen an die Kapitalmarktkommunikation

28.07.16 - Anforderungen an die Prüfung des Risikomanagements im Rahmen der handelsrechtlichen Abschlussprüfung

27.07.16 - Integrität zwecks Prävention vor Wirtschaftskriminalität im Mittelstand

26.07.16 - Anreizkompatible Aufsichtsratsvergütung als Instrument der Corporate Governance

25.07.16 - Zu den Determinanten der DCGK-Befolgung

22.07.16 - Eine empirische Untersuchung meldepflichtiger Wertpapiergeschäfte

13.05.16 - Welche Bedeutung hat das deutsche "Audit Committee" für die Qualität der Unternehmensberichterstattung?

12.05.16 - Wie der Aufsichtsrat die Kapitalmarktkommunikation verbessern kann

11.05.16 - Rettungsanker Business Judgement Rule?

10.05.16 - Anreizkompatible Aufsichtsratsvergütung als Instrument der Corporate Governance

09.05.16 - Herausforderungen bei der Umsetzung guter Network Governance

06.05.16 - Integrated Governance, Risikomanagement und Compliance (IGRC) in der Praxis

23.03.16 - Professionalisierung der Aufsichtsratsarbeit durch Leitlinien für Geschäftsprozesse in Aufsichtsgremien

15.03.16 - Ansätze zur Operationalisierung des Integrated Thinking

11.03.16 - Regulierungsfragen: Bericht zum Deutschen Betriebswirtschafter-Tag (DBT) 2015 vom 23. / 24.9.2015 in Düsseldorf

10.03.16 - Simulation von Vorstandsvergütungen mit Hilfe einer Vergütungs-Scorecard

09.03.16 - Prozesseffizienz versus Innovationsfähigkeit in der Unternehmenspraxis

08.03.16 - Der Einfluss der Corporate Governance auf die Nachhaltigkeitsperformance

18.01.16 - Einfluss nachhaltigkeitsbezogener Berichterstattung auf innovative Forschungs- und Entwicklungstätigkeit

18.01.16 - Diversität im Aufsichtsrat fördert Qualität der Finanzberichterstattung

15.01.16 - Wirkungsweisen ausgewählter europäischer SoP-Regelungen

15.01.16 - Unternehmenssteuerung im digitalen Zeitalter

14.01.16 - Internationales Projektgeschäft als kaufmännische Herausforderung

14.01.16 - Der Nutzen einer strukturierten Kompetenzentwicklung von Gesellschaftern eines Familienunternehmens

16.11.15 - Chancen und Risiken des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aus dem Blickwinkel der Corporate Governance

16.11.15 - Eine empirische Studie zur Veröffentlichung unternehmensindividueller Risikoinformationen in deutschen Kapitalgesellschaften

13.11.15 - Praxisleitfaden zur Frauenquote in Aufsichtsräten

13.11.15 - Nachweis einer "angemessenen Information" im Sinne der Business Judgment Rule

08.09.15 - Die Entwicklung der Zusammensetzung und Vergütung des Aufsichtsrats im DCGK

07.09.15 - Kartellrechts-Compliance: Auch für KMU notwendig

04.09.15 - Zwischen Befolgungszwang und Abweichungskultur

03.09.15 - Unternehmensführung im Wandel: Von der Funktions- zur Prozessorientierung, Teil 2

08.07.15 - Erwartungen der Stakeholder an die Aufsichtsratstätigkeit

07.07.15 - Interne Kontrollsysteme in Schweizer Unternehmen

06.07.15 - Compliance Risk Assessment: Konzepte und ein praxisorientierter Leitfaden

03.07.15 - Good Governance – Mehr als nur eine Frage der Regulierung

02.07.15 - Public Corporate Governance Kodizes - Standardisierung durch einen Musterkodex?

01.07.15 - Unternehmensführung im Wandel: Von der Funktions- zur Prozessorientierung

30.06.15 - Zur Bedeutung der Beziehungsqualität zwischen aktiven und passiven Gesellschaftern (eines Familienunternehmens)

11.03.15 - Regierungsentwurf des BilRUG aus dem Blickwinkel der Corporate Governance

10.03.15 - Die finalen IFAC-Leitlinien zur Ableitung und Darstellung von "ergänzenden" Finanzkennzahlen

09.03.15 - Einrichtung und Prüfung von Compliance-Management-Systemen (CMS)

06.03.15 - Haftung von Geschäftsleitern für verbotene Zahlungen nach Eintritt der Insolvenzreife ganz erheblich entschärft

05.03.15 - Einflussbereiche der Aktionäre auf Vergütungshöhe und -systeme

04.03.15 - Die Ausgestaltung der (Corporate) Governance bei Innovationsprozessen im Rahmen von M&A-Transaktionen

03.03.15 - Zusammensetzung des Beirats als Erfolgsfaktor beim Generationenübergang von mittelständischen Familienunternehmen: Erfahrungsbericht zur besonderen Bedeutung der Familienkompetenz

02.03.15 - Familienunternehmen 2030: Wohin führen gesellschaftliche Veränderungsprozesse?

15.01.15 - IIRC-Pilotteilnehmer-Konferenz zum Integrated Reporting - Vielfältige Antworten auf zukünftige Megatrends

14.01.15 - Aufbau eines Compliance-Management-Systems (CMS) - Empfehlungen für den Mittelstand

13.01.15 - Komplexitätsmanagement durch die Unternehmensaufsicht - Systemische Ansatzpunkte für eine komplexitätsgerechte Governance

12.01.15 - Aktuelle Rechtsprechung zur Corporate Governance

09.01.15 - Der Referentenentwurf zur Frauenquote - Kritik und Verbesserungsvorschlag

08.01.15 - Transformationsmanagement in Unternehmen

07.01.15 - Determinanten der fixen Komponente der Vorstandsvergütung

Im Überblick: ZCG

Zeitschrift für Corporate Governance (ZCG)

  • Aufgabenbereich der Kapitalflussrechnung

    Mehr denn je besteht für Firmen ein erhöhter Bedarf an zuverlässigen und zeitnahen Informationen zu ihrer Liquiditätslage. Auf der Suche danach scheint die Kapitalflussrechnung im handelsrechtlichen wie im internationalen Jahresabschluss ein zentrales Informationstool zu sein, dessen Bedeutung für den Abschlussprüfer im Folgenden betrachtet werden soll.

  • Compliance und "social judgement"

    Oberstes Ziel des deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) ist die Wahrung guter Unternehmensführung. Das Einhalten von Corporate Governance-Kodizes soll durch das Prinzip der Selbstregulierung gesteuert werden. Die erhoffte grundsätzliche Wirksamkeit dieses Prinzips beruht auf der Annahme, dass Compliance der Unternehmen mit einem Kodex durch eine Marktreaktion belohnt wird. Dieser Zusammenhang wurde von einer Vielzahl empirischer Studien untersucht. Die Ergebnisse sind allerdings uneinheitlich. Somit erscheint es geboten zu analysieren, weshalb die Compliance-Raten mit Kodizes im Allgemeinen und dem DCGK im Besonderen trotz des Fehlens einer eindeutigen Wirksamkeit auf den Marktwert oder andere Performanceindikatoren hoch sind. Auch stellt sich die Frage, weshalb sich bislang keine Abweichungskultur etabliert hat, obwohl eine gut begründete Abweichung im Interesse einer guten Unternehmensführung liegen kann.

  • Diversity in DAX-30-Unternehmen

    Diversity und Diversity-Management nehmen in der aktuellen Forschung und Praxis der Corporate Governance einen wichtigen Stellenwert ein. Theoretische Erkenntnisse und frühere Studien legen einen Zusammenhang zwischen einer Erhöhung der Diversity im Vorstand und Aufsichtsrat sowie höherem Unternehmenserfolg nahe. Die bisherigen empirischen Befunde hierzu sind jedoch nicht eindeutig. Der vorliegende Beitrag beleuchtet den aktuell relevanten Themenbereich der Diversity im Aufsichtsrat deutscher DAX-30-Unternehmen aus einer theoretischen sowie empirischen Perspektive.

  • Geschäftsmodell Nachhaltigkeit

    Nachhaltigkeit ist mehr als eine gesellschaftliche Anforderung oder eine philanthropische Erwägung. Vielmehr ist Nachhaltigkeit eine unternehmerische Chance für Gründer und für etablierte Unternehmen. Wie lassen sich nachhaltige Geschäftsmodelle unterscheiden? Wie lässt sich Nachhaltigkeit in neue oder in bestehende Geschäftsmodelle integrieren? Wie lassen sich nachhaltige Geschäftsmodelle entwickeln? Der Beitrag präsentiert eine praxisbezogene Typologie nachhaltiger Geschäftsmodelle mit sieben Typen und 28 Segmenten sowie einen integrierten Ansatz für die Entwicklung von ökologischen und sozialen Geschäftsmodellen bei Neugründungen und bei etablierten Unternehmen.

  • Bedeutung der Unternehmenskultur

    Die Unternehmenskultur spielt eine zentrale, aber lange unterschätzte Rolle für den langfristigen Unternehmenserfolg. Die Geringachtung weicher Faktoren - wie Gesellschafts-, Governance- und Umwelt-Belange - durch eine nur formale Regelbefolgung ist für Unternehmen zumindest langfristig von erheblichem Nachteil. Stattdessen sind die Attribute Authentizität, Legitimität und Nachhaltigkeit heute für nachhaltigen Erfolg nicht nur an den Finanzmärkten essenziell. Anhand der aktuellen Beispielfälle Volkswagen und Wells Fargo werden die gravierenden Auswirkungen mangelhafter Unternehmenskultur aufgezeigt und praxisnahe Verbesserungsempfehlungen entwickelt.

  • Umfang von Informationsrechten

    Im Folgenden werden für die Unternehmensführung bedeutsame Entscheidungen besprochen, in denen sich die Wechselwirkungen von DCGK, Wirtschaftspraxis und Gesetzgebung wiederfinden. In dieser Ausgabe handelt es sich zunächst um den Umfang von Informationsrechten und Anforderungen an eine Vertragsverlängerung. Dann folgen Entscheidungen, in denen Vertrauensentzug und persönliche Zerwürfnisse auf Vorstands- bzw. Geschäftsführungsebene Anlass zu Streitigkeiten gaben.

  • Arbeitskreissitzung: Externe Unternehmensrechnung

    Die Neuerungen hinsichtlich der Quartalsberichterstattung waren das Thema, zu dem anlässlich des 70. Deutschen Betriebswirtschafter-Tags der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V. der Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung (AKEU) zu einer öffentlichen Sitzung eingeladen hatte. Der Themenreigen reichte von einer Übersicht der rechtlichen Rahmenbedingungen für Quartalsberichte über die unterschiedliche Auslegung von Anwendungsfragen in der Unternehmenspraxis bis zur Würdigung aus der Sicht von Kapitalmarktteilnehmern und insbesondere Analysten.

  • Verbesserung der Entscheidungsrelevanz

    Die stärkere Integration finanzieller und nicht-finanzieller Berichtsinformationen ist ein seit einiger Zeit zu beobachtender Trend im Kontext einer angestrebten Verbesserung der Entscheidungsrelevanz der externen Unternehmensberichterstattung. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist das 2010 ins Leben gerufene International Integrated Reporting Council (IIRC). Neueste Studienergebnisse deuten darauf hin, dass die Verzahnung des Controlling mit dem Integrated Reporting in deutschen Unternehmen noch signifikantes Verbesserungspotenzial aufweist und demzufolge die Rolle des Controlling im Kontext der Gestaltung einer integrierten Berichterstattung noch vergleichsweise unterrepräsentiert ist.

  • Neue Anforderungen aus der CSR-Richtlinie

    Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility gewinnen in jüngster Zeit für Unternehmen, Investoren und die interessierte Öffentlichkeit immer mehr an Bedeutung. Dies betrifft jedoch nicht nur die kapitalmarktorientierten Unternehmen, sondern zunehmend auch große und kleine Familienunternehmen. Dabei kann das Thema durch Eigeninitiative oder die zunehmenden Anforderungen Dritter (wie beispielsweise Kunden und Mitarbeiter) getrieben sein. Besonders wichtig sind dabei auch die nachfolgend vertieften Fragen dazu, inwieweit eine verpflichtende und freiwillige Prüfung nichtfinanzieller Informationen im Lagebericht zu erfolgen hat, um Missbrauch in Form des "green-washing" vorzubeugen.

  • Schadenprävention und Risikokontrolle

    Generelles Ziel jeder erfolgreichen Unternehmenspolitik muss es sein, das eigene Unternehmen langfristig zukunfts- und wettbwerbsfähig zu erhalten. Ein den gesetzlichen Anforderungen entsprechendes Risikomanagementsystem ist dafür unerlässlich. Folglich gilt es nachfolgend, diese gesetzlichen Anforderungen im Überblick aufzuarbeiten. Deren Erfüllung wird in der Praxis aber nur die erste Stufe eines umfassenderen Prozesses sein, denn für die Generalzielerfüllung wird eine unreflektierte Erfüllung externer Anforderungen nicht ausreichen. Vielmehr ist es gerade im Bereich des Risikomanagements aus Sicht der hinzutretenden Kapitalmarktanforderungen notwendig, unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Aspekte ein geschlossenes, maßgeschneidertes Risikomanagementsystem für das jeweilige Unternehmen zu entwickeln.