Engagement im weltweiten Datenschutz


Deutsche Post DHL: Grenzüberschreitender Austausch von Kunden- und Beschäftigtendaten erfolgt datenschutzkonform
Die Deutsche Post DHL ist das erste deutsche Unternehmen, dessen verbindliche unternehmensweite Datenschutzregelung nach einem umfassenden Konsultationsverfahren zwischen den Datenschutzbehörden der Europäischen Union anerkannt wurde


(10.02.11) - Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) hat die von der Deutschen Post DHL formulierte "Deutsche Post DHL Privacy Policy" gebilligt. Damit darf die Deutsche Post DHL personenbezogene Daten nach Maßgabe ihrer Privacy Policy ins Ausland übermitteln, ohne dafür im Einzelfall eine Genehmigung einzuholen.

Die Deutsche Post DHL ist damit das erste deutsche Unternehmen, dessen verbindliche unternehmensweite Datenschutzregelung (Binding Corporate Rules) nach einem umfassenden Konsultationsverfahren zwischen den Datenschutzbehörden der Europäischen Union anerkannt wurde.

Das Genehmigungsschreiben hat der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar Walter Scheurle, Mitglied des Vorstands der Deutschen Post DHL, in Berlin überreicht.

Deutsche Post DHL ist ein global agierender Konzern mit rund 500.000 Beschäftigten in 220 Ländern und Territorien. Dazu gehört auch ein grenzüberschreitender Austausch von Kunden- und Beschäftigtendaten. Bei einer Übermittlung personenbezogener Daten an Stellen außerhalb der Europäischen Union und außerhalb der Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum verlangt das Bundesdatenschutzgesetz jedoch den Nachweis eines angemessenen Datenschutzniveaus.

Gemäß § 4 Absatz 2 des Bundesdatenschutzgesetzes kann die zuständige Aufsichtsbehörde die Datenübermittlung auf Basis verbindlicher Unternehmensregelungen genehmigen. Die Deutsche Post DHL hat die hierfür notwendigen Garantien hinsichtlich des Schutzes personenbezogener Daten und der damit verbundenen Rechte Betroffener in ihrer Privacy Policy festgelegt und die Durchsetzungsmöglichkeiten nachgewiesen. (Deutsche Post DHL: ra)

Deutsche Post DHL: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Identitäts-Wallet (EUDI-Wallet)

    Ein breites Bündnis aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und deutscher Kreditwirtschaft setzt sich für die rasche Einführung einer europäischen digitalen Identität ein. In einem gemeinsamen Positionspapier fordern die unterzeichnenden Verbände, darunter Bitkom und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), klare politische Leitlinien sowie eine beschleunigte Umsetzung für die Identitäts-Wallet (EUDI-Wallet). Eine Wallet ist eine virtuelle Brieftasche, in der verschiedene digitale Dokumente auf dem Smartphone oder Tablet gespeichert werden können.

  • In den Diensten der Rechtsberufe

    Doctrine, Plattform für juristische KI, steigt in den deutschen Markt ein. Das französische Legaltech-Unternehmen bietet seine Lösungen nun auch deutschen Kanzleien, Unternehmen, Behörden und Gerichten an. Doctrine entwickelt KI-Werkzeuge, die auf der Grundlage verlässlicher juristischer Informationen bei der Recherche sowie dem Verfassen juristischer Schriftsätze unterstützen. In Deutschland kooperiert Doctrine dazu mit dejure.org, einer der vertrauenswürdigsten Quellen für juristische Informationen. Doctrine geht hierzu eine strategische Beteiligung an dejure.org ein.

  • Cloud-Souveränität beginnt in Europa

    Wer hat Zugriff auf unsere Daten - und wo sind diese gespeichert? Diese Fragen stellen sich aktuell immer mehr Unternehmen in Europa. Angesichts zunehmender Cyberrisiken und globaler Spannungen wächst das Bewusstsein für digitale Souveränität. Und das zu Recht: Besonders die Zusammenarbeit mit US-Cloud-Diensten führt für europäische Unternehmen immer wieder zu Herausforderungen - sowohl operativ, rechtlich als auch sicherheitstechnisch. Die Bedeutung des europäischen Datenstandorts für Resilienz, Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit ist daher wichtiger denn je. Das gilt gerade für das Vertragsmanagement. Denn hier kommen hochsensible Informationen ins Spiel.

  • Kernkapital geht insgesamt zurück

    Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) und die Europäische Zentralbank (EZB) haben die Ergebnisse ihres regelmäßigen Stresstests veröffentlicht. Seit dem Frühjahr haben sich die Kreditinstitute der Simulation eines Basis- und eines pessimistischen Drei-Jahres-Szenarios mit einem schweren makroökonomischen Abschwung gestellt. Die Ergebnisse werden von der EZB zur Berechnung der individuellen aufsichtlichen Eigenmittelempfehlung der Institute herangezogen. Der Stresstest hatte zuletzt 2023 stattgefunden.

  • Bitkom veröffentlicht Transparenzbericht

    Als erster großer Wirtschaftsverband hat Bitkom einen umfassenden Transparenzbericht veröffentlicht. Er enthält unter anderem detaillierte Angaben zur internen Organisation, Entscheidungsprozessen, Mitgliederstrukturen, Finanzen und Beschäftigten, Kommunikation und den politischen Aktivitäten. Mit dem Transparenzbericht geht Bitkom deutlich über die gesetzlichen Vorgaben hinaus.

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich damit einverstanden. Erweiterte Einstellungen