Compliance beim Datenschutz


ZyLAB warnt: Neue EU-Datenschutzrichtlinie kompliziert grenzübergreifende Rechtsstreitigkeiten
Engmaschige Kontrolle über sämtliche Unternehmensdaten sowie IT-gestützte Überwachungs- und interne Revisionsprozeduren müssen in eine Compliance-Strategie integriert werden

(04.04.12) - Die aktuellen Entwicklungen im Bereich Datenschutz sind für alle Unternehmen relevant, die geschäftlich mit den USA zu tun haben. Dazu gehören nicht nur die umfassenden Reformvorschläge der Europäischen Kommission zur EU-Datenschutzrichtlinie, sondern auch die Veröffentlichung der neuen Sedona Conference Principles rund um die Herausgabe, Offenlegung und den Schutz von Daten. Vor diesem Hintergrund startet ZyLAB, Lösungsanbieter für E-Discovery und Information Management, eine Veranstaltungsreihe für international agierende Unternehmen. Sie zeigt praktische Ansätze und Lösungswege zur Reduzierung von Kosten und Risiken auf, die im Zusammenhang mit globalen Datenschutzanforderungen und grenzübergreifenden Offenlegungsverpflichtungen entstehen.

In einem internationalen Geschäftsumfeld werden immer wieder Unternehmen in komplexe regulatorische Untersuchungen mit grenzübergreifender Reichweite involviert, in denen es um hohe Einsätze geht. In diesem Fall ist es nicht einfach, sämtliche Aspekte eines internationalen Verfahrens zu erfassen und abzudecken. "Es wird immer wichtiger, eine engmaschige Kontrolle über sämtliche Unternehmensdaten sowie IT-gestützte Überwachungs- und interne Revisionsprozeduren in die Compliance-Strategie zu integrieren. Nur so lassen sich widersprüchliche Anforderungen von E-Discovery und Datenschutzgesetzen erfüllen", erklärt Johannes C. Scholtes, Chief Strategy Officer von ZyLAB.

E-Discovery-Spezialist kündigt Veranstaltungsreihe mit Webinaren und Round Tables an
In diesem Rahmen führt ZyLAB eine Reihe von Webinaren und Round Tables durch, die Unternehmen helfen sollen, optimal auf solche Situationen vorbereitet zu sein. Ausgewählte Experten und Juristen aus international agierenden europäischen Unternehmen können dort ihre Erfahrungen und Anliegen mit internationalen Rechtsanwälten diskutieren, die umfassende Erfahrung im Umgang mit ausländischen Gerichten und Rechtssystemen haben.

Die Veranstaltungsreihe startet mit dem Webinar "Cross-border litigation: preparing for the unknown", das von der E-Disclosure-Koryphäe Chris Dale sowie vom E-Discovery- und Informationsmanagement-Experten Johannes Scholtes präsentiert wird. Sie untersuchen gemeinsam die unterschiedlichen Auffassungen zu Datenschutz und E-Discovery und stellen verschiedene Herausforderungen und Szenarios im Rahmen grenzübergreifender Rechtsstreitigkeiten dar. Zudem werden in ganz Europa – auch in Deutschland – Round Tables organisiert, bei denen es um verschiedene Aspekte rund um dieses Thema geht. Interessenten können ihre Teilnahme online über eine spezielle Landingpage eintragen.

Weiterführende Informationen verfügbar
Darüber hinaus hat ZyLAB in einem Quickstart-Leitfaden mit dem Titel "Things you really should know about discovery, disclosure and data protection" zwei umfassende, aktuelle Dokumente zur neuen EU-Datenschutzrichtlinie und zu den neuen Sedona Conference Principles zusammengefasst.
(ZyLAB Distribution: ra)

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Meldungen: Markt / Unternehmen

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    Ein breites Bündnis aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und deutscher Kreditwirtschaft setzt sich für die rasche Einführung einer europäischen digitalen Identität ein. In einem gemeinsamen Positionspapier fordern die unterzeichnenden Verbände, darunter Bitkom und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), klare politische Leitlinien sowie eine beschleunigte Umsetzung für die Identitäts-Wallet (EUDI-Wallet). Eine Wallet ist eine virtuelle Brieftasche, in der verschiedene digitale Dokumente auf dem Smartphone oder Tablet gespeichert werden können.

  • In den Diensten der Rechtsberufe

    Doctrine, Plattform für juristische KI, steigt in den deutschen Markt ein. Das französische Legaltech-Unternehmen bietet seine Lösungen nun auch deutschen Kanzleien, Unternehmen, Behörden und Gerichten an. Doctrine entwickelt KI-Werkzeuge, die auf der Grundlage verlässlicher juristischer Informationen bei der Recherche sowie dem Verfassen juristischer Schriftsätze unterstützen. In Deutschland kooperiert Doctrine dazu mit dejure.org, einer der vertrauenswürdigsten Quellen für juristische Informationen. Doctrine geht hierzu eine strategische Beteiligung an dejure.org ein.

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    Wer hat Zugriff auf unsere Daten - und wo sind diese gespeichert? Diese Fragen stellen sich aktuell immer mehr Unternehmen in Europa. Angesichts zunehmender Cyberrisiken und globaler Spannungen wächst das Bewusstsein für digitale Souveränität. Und das zu Recht: Besonders die Zusammenarbeit mit US-Cloud-Diensten führt für europäische Unternehmen immer wieder zu Herausforderungen - sowohl operativ, rechtlich als auch sicherheitstechnisch. Die Bedeutung des europäischen Datenstandorts für Resilienz, Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit ist daher wichtiger denn je. Das gilt gerade für das Vertragsmanagement. Denn hier kommen hochsensible Informationen ins Spiel.

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    Als erster großer Wirtschaftsverband hat Bitkom einen umfassenden Transparenzbericht veröffentlicht. Er enthält unter anderem detaillierte Angaben zur internen Organisation, Entscheidungsprozessen, Mitgliederstrukturen, Finanzen und Beschäftigten, Kommunikation und den politischen Aktivitäten. Mit dem Transparenzbericht geht Bitkom deutlich über die gesetzlichen Vorgaben hinaus.

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