Chancen in der derzeitigen Finanzlandschaft


Swift-Regionalkonferenz 2012 in Wien stellt sich aktuellen Fragen und Herausforderungen der Finanzwelt
Regulatorischer Compliance-Druck mit neuen Anforderungen für die Marktteilnehmer

(24.05.12) - Vor dem Hintergrund der Entwicklungen in der Eurozone und des zunehmenden regulatorischen Drucks mit neuen Anforderungen für die Marktteilnehmer gibt die Swift-Regionalkonferenz 2012 (4. bis 6. Juni 2012 in Wien) Antworten auf die aktuellen Fragen und Lösungen für die zahlreichen Herausforderungen der europäischen Finanzindustrie zur Diskussion. Dabei stehen Innovation und Kooperation als die entscheidenden Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Gestaltung der zukünftigen Bankenlandschaft nach den Krisen der letzten Jahre im Vordergrund.

Die 5. europäische Regionalkonferenz mit dem diesjährigen Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa, zu der mehr als 200 Teilnehmer erwartet werden, soll den Marktteilnehmern Klarheit darüber verschaffen, was dies für ihre tägliche Praxis bedeutet und wie sie diese Herausforderungen bewältigen können. Der intensive Austausch unter Marktteilnehmern und Experten bietet weitere Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung der Ergebnisse in den jeweiligen spezifischen Regionen.

Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, aus erster Hand die Ansichten führender Persönlichkeiten der Finanzwelt in der Region Mittel- und Osteuropa zu einer Reihe von Problemstellungen zu hören, deren Lösung über die künftige Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Finanzmärkte entscheidet - und nicht zuletzt über die Fähigkeit der eigenen Institution, die Herausforderungen der Gegenwart in Chancen für die Zukunft zu verwandeln. Den Auftakt bildet der Eröffnungsvortrag von Univ. Prof. Dr. Ewald Nowotny, Gouverneur der Österreichischen Nationalbank und Mitglied des Rats der Europäischen Zentralbank, mit einer Analyse der gegenwärtigen und dem Ausblick auf künftige Entwicklungen unter dem Thema 'Eurozone - quo vadis?'.

Das Programm verbindet Plenums- und parallele Themensitzungen, die sich mit einer Reihe entscheidender Kernfragen befassen:

>> Wie können die Banken der Region so effektiv wie möglich die Chancen in der derzeitigen Finanzlandschaft nutzen?

>> Wie können Marktteilnehmer einen guten Weg finden zwischen der Notwendigkeit, einerseits zu wachsen und andererseits die Anforderungen stärkerer Regulierung und neuer Standards zu erfüllen?

>> Welche Rolle kann Innovation dabei spielen?

>> Wo sollten Banken - angesichts bleibender Unsicherheiten in den Märkten - miteinander konkurrieren, und wo sollten sie für den gemeinsamen Erfolg zusammenarbeiten?

Weitere wichtige Themen für die Diskussion umfassen sowohl die strategischen als auch die operationellen Auswirkungen bedeutsamer Projekte wie Target2-Securities für die Marktteilnehmer. (Swift: ra)

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Identitäts-Wallet (EUDI-Wallet)

    Ein breites Bündnis aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und deutscher Kreditwirtschaft setzt sich für die rasche Einführung einer europäischen digitalen Identität ein. In einem gemeinsamen Positionspapier fordern die unterzeichnenden Verbände, darunter Bitkom und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), klare politische Leitlinien sowie eine beschleunigte Umsetzung für die Identitäts-Wallet (EUDI-Wallet). Eine Wallet ist eine virtuelle Brieftasche, in der verschiedene digitale Dokumente auf dem Smartphone oder Tablet gespeichert werden können.

  • In den Diensten der Rechtsberufe

    Doctrine, Plattform für juristische KI, steigt in den deutschen Markt ein. Das französische Legaltech-Unternehmen bietet seine Lösungen nun auch deutschen Kanzleien, Unternehmen, Behörden und Gerichten an. Doctrine entwickelt KI-Werkzeuge, die auf der Grundlage verlässlicher juristischer Informationen bei der Recherche sowie dem Verfassen juristischer Schriftsätze unterstützen. In Deutschland kooperiert Doctrine dazu mit dejure.org, einer der vertrauenswürdigsten Quellen für juristische Informationen. Doctrine geht hierzu eine strategische Beteiligung an dejure.org ein.

  • Cloud-Souveränität beginnt in Europa

    Wer hat Zugriff auf unsere Daten - und wo sind diese gespeichert? Diese Fragen stellen sich aktuell immer mehr Unternehmen in Europa. Angesichts zunehmender Cyberrisiken und globaler Spannungen wächst das Bewusstsein für digitale Souveränität. Und das zu Recht: Besonders die Zusammenarbeit mit US-Cloud-Diensten führt für europäische Unternehmen immer wieder zu Herausforderungen - sowohl operativ, rechtlich als auch sicherheitstechnisch. Die Bedeutung des europäischen Datenstandorts für Resilienz, Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit ist daher wichtiger denn je. Das gilt gerade für das Vertragsmanagement. Denn hier kommen hochsensible Informationen ins Spiel.

  • Kernkapital geht insgesamt zurück

    Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) und die Europäische Zentralbank (EZB) haben die Ergebnisse ihres regelmäßigen Stresstests veröffentlicht. Seit dem Frühjahr haben sich die Kreditinstitute der Simulation eines Basis- und eines pessimistischen Drei-Jahres-Szenarios mit einem schweren makroökonomischen Abschwung gestellt. Die Ergebnisse werden von der EZB zur Berechnung der individuellen aufsichtlichen Eigenmittelempfehlung der Institute herangezogen. Der Stresstest hatte zuletzt 2023 stattgefunden.

  • Bitkom veröffentlicht Transparenzbericht

    Als erster großer Wirtschaftsverband hat Bitkom einen umfassenden Transparenzbericht veröffentlicht. Er enthält unter anderem detaillierte Angaben zur internen Organisation, Entscheidungsprozessen, Mitgliederstrukturen, Finanzen und Beschäftigten, Kommunikation und den politischen Aktivitäten. Mit dem Transparenzbericht geht Bitkom deutlich über die gesetzlichen Vorgaben hinaus.

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