Medizinsektor: Bestechlichkeit und Bestechung


Healthcare Compliance-Schulung von MedInform am 24. Februar 2011 in Berlin
Zusammenarbeit zwischen Medizintechnik-Unternehmen und medizinischen Einrichtungen


(13.01.11) - Die Grundlagen einer guten und transparenten Zusammenarbeit zwischen Medizintechnik-Unternehmen und medizinischen Einrichtungen vermittelt die "Healthcare Compliance-Schulung" von MedInform am 24. Februar 2011 in Berlin. Die Tagesveranstaltung informiert über die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Grundprinzipien einer Zusammenarbeit, über die Aufgaben eines Healthcare Compliance-Verantwortlichen sowie mögliche Risiken in der Praxis.

Neu im Schulungsprogramm sind Informationen zu Kongressorganisationen und für den ambulanten Bereich. Dabei geht es um § 128 SGB V und die neue Rechtsprechung zum § 299 StGB (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr).

Das Thema "Healthcare Compliance" gewinnt für die MedTech-Unternehmen seit Jahren an Bedeutung. Denn für den medizintechnischen Fortschritt ist die Zusammenarbeit von Unternehmen mit Ärzten, Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen sehr bedeutend. Wichtige Voraussetzung ist dabei, dass die Kooperationspartner über die Regeln und Grenzen informiert sind. Das im Training erworbene Wissen wird mit einem Abschlusstest überprüft, für den die Teilnehmer ein Zertifikat erhalten.

Referenten der Schulungsveranstaltung sind Prof. Dr. Hartwig Bauer, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, die Compliance-Verantwortlichen Manfred Mieskes von Johnson & Johnson und Nicolas Käller-Cox von Covidien, Rechtsanwalt Dr. Peter Dieners von Clifford Chance, sowie Joachim M. Schmitt und Björn Kleiner vom BVMed. (BVMed: ra)

BVMed: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Identitäts-Wallet (EUDI-Wallet)

    Ein breites Bündnis aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und deutscher Kreditwirtschaft setzt sich für die rasche Einführung einer europäischen digitalen Identität ein. In einem gemeinsamen Positionspapier fordern die unterzeichnenden Verbände, darunter Bitkom und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), klare politische Leitlinien sowie eine beschleunigte Umsetzung für die Identitäts-Wallet (EUDI-Wallet). Eine Wallet ist eine virtuelle Brieftasche, in der verschiedene digitale Dokumente auf dem Smartphone oder Tablet gespeichert werden können.

  • In den Diensten der Rechtsberufe

    Doctrine, Plattform für juristische KI, steigt in den deutschen Markt ein. Das französische Legaltech-Unternehmen bietet seine Lösungen nun auch deutschen Kanzleien, Unternehmen, Behörden und Gerichten an. Doctrine entwickelt KI-Werkzeuge, die auf der Grundlage verlässlicher juristischer Informationen bei der Recherche sowie dem Verfassen juristischer Schriftsätze unterstützen. In Deutschland kooperiert Doctrine dazu mit dejure.org, einer der vertrauenswürdigsten Quellen für juristische Informationen. Doctrine geht hierzu eine strategische Beteiligung an dejure.org ein.

  • Cloud-Souveränität beginnt in Europa

    Wer hat Zugriff auf unsere Daten - und wo sind diese gespeichert? Diese Fragen stellen sich aktuell immer mehr Unternehmen in Europa. Angesichts zunehmender Cyberrisiken und globaler Spannungen wächst das Bewusstsein für digitale Souveränität. Und das zu Recht: Besonders die Zusammenarbeit mit US-Cloud-Diensten führt für europäische Unternehmen immer wieder zu Herausforderungen - sowohl operativ, rechtlich als auch sicherheitstechnisch. Die Bedeutung des europäischen Datenstandorts für Resilienz, Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit ist daher wichtiger denn je. Das gilt gerade für das Vertragsmanagement. Denn hier kommen hochsensible Informationen ins Spiel.

  • Kernkapital geht insgesamt zurück

    Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) und die Europäische Zentralbank (EZB) haben die Ergebnisse ihres regelmäßigen Stresstests veröffentlicht. Seit dem Frühjahr haben sich die Kreditinstitute der Simulation eines Basis- und eines pessimistischen Drei-Jahres-Szenarios mit einem schweren makroökonomischen Abschwung gestellt. Die Ergebnisse werden von der EZB zur Berechnung der individuellen aufsichtlichen Eigenmittelempfehlung der Institute herangezogen. Der Stresstest hatte zuletzt 2023 stattgefunden.

  • Bitkom veröffentlicht Transparenzbericht

    Als erster großer Wirtschaftsverband hat Bitkom einen umfassenden Transparenzbericht veröffentlicht. Er enthält unter anderem detaillierte Angaben zur internen Organisation, Entscheidungsprozessen, Mitgliederstrukturen, Finanzen und Beschäftigten, Kommunikation und den politischen Aktivitäten. Mit dem Transparenzbericht geht Bitkom deutlich über die gesetzlichen Vorgaben hinaus.

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich damit einverstanden. Erweiterte Einstellungen